Arbeitsgemeinschaft Essener Palliativausweis / Sprecher Th. Dickel

Der Ausweis wurde in Zusammenarbeit mit der Essener Gesundheitskonferenz, der Berufsfeuerwehr Essen,
dem Netzwerk Palliativmedizin Essen, dem Verein Hospizarbeit Essen e.V.,
den Notfall- und
Intensivmedizinern und niedergelassen Ärzten
erstellt und ist vom Rechtsamt der Stadt Essen
geprüft und frei gegeben worden.

Der Essener Palliativausweis (EPA) stellt eine Ergänzung, aber keinen Ersatz für eine Patientenverfügung dar.
Er soll eine Informationslücke schließen, die in der Vergangenheit des Öfteren dazu geführt hat, dass Ärzte, die den
Patienten nicht kennen, in einer Notfallsituation entgegen des eigentlichen Patientenwillens eine cardio-pulmonale
Reanimation oder Intubation und Beatmung durchgeführt haben.

Der Grund dafür war, die nicht eindeutige oder missverständlich formulierte Willensäußerung des Patienten,
im Rahmen einer Patientenverfügung oder aber weil in der Notfallsituation schlicht die Zeit fehlt, eine
Patientenverfügung ausführlich zu studieren.

In Zukunft haben Menschen, die an einer nicht heilbaren, fortgeschrittenen und zum Tode führenden Erkrankung
leiden, die Möglichkeit ihren Willen für diese spezielle Situation rechtsgültig festzulegen.

Den Essener Palliativausweis erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder dem behandelndem Arzt im Krankenhaus.
Ebenso kann der EPA auch im Rahmen der SAPV ausgestellt werden.


Essener Palliativausweis.pdf
Essener Palliativausweis_Wissenswertes für Betroffene und Interessierte.pdf


Weiterführende Informationen zu den Arbeitsgemeinschaften erhalten Sie über Ihren Ansprechpartner im npe:

Marion E. Badem
telefonisch unter der
Rufnummer 0201 17449991 (ggf. Anrufbeantworter)
oder per Email:
m.badem@netzwerk-palliativmedizin-essen.de.



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