Aktuelle Hinweise


Palliative Care ist ein junges Fach und somit auch ein sehr dynamisches Gebiet. Hospizarbeit Palliativpflege
und –medizin entwickeln neue Formen der sektorenübergreifenden Kooperation, die es ermöglichen, den Kranken
und seine Familie noch besser als bisher in einen gemeinsamen Fokus zu nehmen. Die Politik schafft neue Bedingungen,
die realisiert und genutzt werden wollen. Qualitativ hoch stehende Leitlinien und Handlungsempfehlungen müssen
im Alltag umgesetzt werden. Dass alles erfordert auch eine hohe Flexibilität für eine
„palliativ spezialisierte Kommunikationsplattform”.

Das npe stellt sich dieser und reagiert mit zusätzlichen Angeboten auf aktuelle Entwicklungen.
Sie finden diese auf unserer Website.

SAFE THE DATE

Multiprofessionelles Symposium mit anschließenden Workshops
am Samstag, den 05. November 2016
im Deichmann Auditorium
am Universitätsklinikum Essen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Als das Netzwerk Palliativmedizin Essen gegründet wurde, sah es seinen Arbeitsschwerpunkt in der Stärkung der Palliativversorgung im Krankenhaus unter der Annahme, dass eine fortschreitende und zum Tode führende Erkrankung irgendwann immer eine stationäre Behandlung erforderlich mache. Das Krankenhaus wurde als Motor der Palliativbewegung gesehen. Besonders in Nordrhein Westfalen wurde jedoch zunächst die ambulante Palliativversorgung gefördert, Konzepte für Krankenhäuser gab es kaum. Mit dem Neuen Hospiz- und Palliativgesetz wurden hier neue Akzente gesetzt: Die Etablierung einer Regelversorgung mit Rückgriffmöglichkeiten auf eine spezialisierte Versorgung wurde für Krankenhäuser verpflichtend gemacht; ihre Verantwortung für eine Vernetzung aller an der Versorgung Beteiligten gestärkt. Diese Wege zu beschreiten, bedeutet Neuland zu betreten. Und da tut es gut, sich umzusehen, wo diesen Herausforderungen schon gut begegnet wurde, ein Miteinander gelungen ist, aber auch Enttäuschungen und Fehlentwicklungen zu benennen. Dieses zu tun, ist unser Anliegen und wir freuen uns, wenn Sie unsere Einladung nach Essen annehmen.

Flyer Symposium 05-11-2016.pdf

Anmeldeformular Symposium 05-11-2016.pdf

NEWS III-2015 des Netzwerk Palliativmedizin Essen

Liebe Netzwerk-Interessierte, –Aktive und -Sympathisanten,
es tut sich viel in Deutschland im Bereich Palliativversorgung und Hospizarbeit (weshalb auch dieser Newsletter mit pünktlicher Verspätung erscheint).


Es gibt zwei Wege, die News zu lesen: entweder abonnieren Sie die News via Email oder Sie rufen die Website des npe auf (www.netzwerk-palliativmedizin-essen.de) und klicken
NEWS an.

NEWSLETTER III-2015.pdf




Palliativberatung Essen – direkte Hilfe für betroffene Menschen

Flyer Palliativberatung Essen zum Download als PDF  


Eine Stadt entscheidet sich für Palliativversorgung
und Hospizkultur am 14.11.2015 in Essen – Bericht vom Symposium

Veranstalter Stadt Essen und Netzwerk Palliativmedizin Essen.


„Was auf dem Gebiet der Palliativversorgung und Hospizbegleitung in Essen passiert, das hat Leuchtturmcharakter” war die meist gehörte Aussage der Experten aus dem Chartaprozess, die am Symposium „Eine Stadt entscheidet sich für Palliativversorgung und Hospizarbeit in Essen am 14. November 2015” aktiv mitwirkten. In einem ersten Abschnitt erläuterten sie die Übertragung der Grundsätze der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland” auf die verschiedenen Versorgungsbereiche – von zu Hause über Heimeinrichtungen bis hin zum Krankenhaus.

In einem zweiten Abschnitt stellten Essener Akteure in Vorträgen und an „Runden Tischen” die schon weit fortgeschrittene Umsetzung der Chartaprinzipien in Essen vor. Den praktischen Beweis hierfür lieferten die Essener auf dem „Marktplatz”, wo an zwanzig Ständen die verschiedenen Arbeitsgruppen des Netzwerks Palliativmedizin Essen, das Kinderpalliativnetz, das Projekt „Wünschewagen” des AWO, der Verein Hospizarbeit Essen e.V., die Ambulanten Palliativpflegedienste, die Borbecker Schmerzhilfe, die Palliativberatung, das Netzwerk Palliativmedizin mit seinem Implementierungs- und Bildungsangebot, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung und die beiden Palliativstationen der Stadt Rede und Antwort standen. Und so fand auf dem Marktplatz unter den 300 teilnehmenden Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen ein äußerst lebhafter Meinungs- und Gedankenaustausch statt, wurde Vernetzung gelebt und weitergesponnen.

Als Höhepunkt unterzeichnete der Oberbürgermeister Thomas Kufen die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Diese Urkunde wurde gemeinsam mit 62 weiteren Beitrittserklärungen Essener Gesundheitsinstitutionen im Beisein der Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache und den beiden Mitgliedern der Steuerungsgruppe des Chartaprozesses, Herrn Professor Dr. Winfried Hardinghaus (Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands e.V.),, und Frau Dr. Birgit Weihrauch (Staatsrätin a.D. und ehemalige Vorsitzende des DHPV) übergeben. In den ausgebuchten Workshops des Nachmittags bestand dann die Gelegenheit zur vertiefenden Arbeit an einzelnen Themen.

Es bleibt zu wünschen, dass die an diesem Samstag spürbare Aufbruchsstimmung trägt, und dass die Umsetzung der Chartaideale in Essen mit allen verfügbaren Mitteln „eine Investition in das Jetzt und die Zukunft einer menschenfreundlichen Stadt” (Zitat Oberbürgermeister Thomas Kufen) ist.


Kongressbericht II.DOCX



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